Dessert: Das (gesunde) Beste kommt zum Schluss
Vorspeise und Hauptgericht können noch so schmackhaft sein – ohne ein köstliches Dessert zum krönenden Abschluss taugt das tollste Menue nichts. Die gute Nachricht: Nachtisch gibt es auch in gesund.
Jedes Jahr ist es soweit: Advent, Weihnachten und Neujahr stehen vor der Tür. Und damit auch viele wundervolle Zusammenkünfte mit Freunden, Bekannten und Verwandten, die man das ganze Jahr über viel zu selten gesehen hat. Dass dabei neben Gesprächen und Geschenken auch immer wieder gutes Essen im Mittelpunkt steht, merken die meisten spätestens daran, dass im neuen Jahr Hosen und Röcke auf nahezu magische Weise enger geworden zu sein scheinen. Und wenn man nicht gleich nach Silvester seinen Ernährungsplan auf Diät umstellen möchte, hilft nur vorbeugen. Doch das fällt natürlich gerade während der Feiertage angesichts der allgegenwärtigen Versuchungen besonders schwer. Ein einfacher Weg ist es da zum Beispiel, das reichhaltige Dessert zum Abschluss eines Festmahls durch eine leichte, gesunde Variante zu ersetzen. So hat man nicht das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen.
Am Besten greift man für ein gesundes Dessert auf Obst in allen Formen und Farben zurück, das dank seiner natürlichen Süße zwar immer noch ein Nachtisch-Gefühl vermittelt, dabei aber fast fettfrei ist und dem Körper viele wichtige Vitamine liefert. Den simplen Obstsalat kann man dem festlichen Anlass entsprechend verfeinern – beispielweise durch die eine oder andere exotische Frucht, die Beigabe von Nuss- und Mandelsplittern oder das Beträufeln mit Vanillesoße. Besonders wirkungsvoll setzt man Obstsalat in Szene, indem man ihn nicht in einer großen Schüssel serviert, sondern jeder Person ein kleines Tellerchen kredenzt. Diese kann man dann, wie im Spitzenrestaurant, mit Schokospritzern oder –raspeln verzieren.
Apropos Schokolade: Ein guter Weg, auch den Nachwuchs für Apfel, Weintraube und Kiwi zu begeistern ist das Schokofondue. Mit der süßen, braunen Masse überzogen schmecken Vitamine gleich mindestens doppelt so gut.
Und wenn es doch ein besonderes Dessert sein soll? Auch hierfür gibt es Möglichkeiten ohne Ende. Der Klassiker Tiramisu schmeckt zum Beispiel auch in der fettarmen Variante ohne die kalorienhaltige Mascarponecreme. Diese wird einfach durch Magerquark ersetzt. Um es noch gesünder zu machen: Wie wäre es mit einem Erdbeer-Tiramisu? Das begeistert mit Sicherheit auch die Kleinen. Statt Puddings mit fetter Sahne bieten sich außerdem eine Vielzahl von Joghurt- und Quark-Cremes an – viele davon ebenfalls mit fruchtiger Vitamin-Zugabe. Guten Appetit!